Fr. 03.09.2010
Saisoneröffnungs-Party feat. TAP TAB ALL-STARS
DJs Lipansky, Seba, Lo-Fat Chrisi, Better Run Sound, Doublechin, Cazzo di Ferro, Buko, Positive & Co. spielen deine Hits und Nichthits
Es geht wieder los. Das TapTab öffnet nach der Sommerpause seine Türen zur Saison 2010/11. Die Nachtschicht hinter den Plattentellern teilt sich eine TapTab-Allstars-Crew hinter den Plattentellern. Dieses Dreamteam wird die fette Fete rocken, bis die Kühe nach Hause kommen (die Euter voll Doppelrahm). PS: Wer an der Kasse TapTab-Mitglied wird (für 50 Franken pro Jahr und damit 5 bis 10 Stutz Vergünstigung pro Veranstaltung), kommt natürlich gleich gratis und franko rein. Zudem gibt's die «TapTab-CD Vol. 4» mit Songs der vergangenen Saison. Go For It! Join your local TapTab. Tshakaboom!
Türöffnung: 22-4h
Eintritt: 10.-/0.-
Veranstalter:
TapTab
Sa. 04.09.2010
Intersity 2010: Poetry Slam & Dancehall Ragga Reggae Floor @ TapTab
Slam avec Laurent Etienne.com et Selecta Seb (Paris),Party feat. Kill Dem Crew (Paris), Real Rock, Selecta Raffael, Toppathrone Sound, Boom Ti Ting (SH)
Ça plane pour nous! Bei der diesjährigen Ausgabe des vom «Orient» initiierten club- und städteübergreifenden Intersity-Festivals gibts bei TapTab ein dichtes Programm. Gastmetropole ist Paris, entsprechend stehen zwei Slammer aus der Stadt mit Baguettes, kaderschmiedenden Eliteschulen und diesem Eisenturm da auf der Bühne: Laurent Etienne.com, Gewinner der französischen Slammeisterschaften 2009, verbindet mit Humor Gegensätzliches, um die Absurditäten des Lebens zu veranschaulichen. Ebenfalls zum Team «Slam Tribu» gehört Selecta Seb, der findet: «Slam ist nicht eine bestimmte Art der Poesie, er ist keine Bio-Basketball-Mode-Marke, es ist keine Richtung, Slam ist eine Zeit des Teilens und Zuhörens, ein paar Minuten, um zu glänzen und gehört zu werden!» Voilà! Die Dancehall-Reggae-Party danach fährt die seit 1995 aktive Pariser Kill Dem Crew avec un peu d’aide de nos héros locaux: Real Rock, Selecta Raffael, Toppathrone Sound und Boom Ti Ting. Bienvenu!
All The Way From Reykjavik: Experimental, Indie, Folk In Concert
Island, Reykjavik, Herzensmusik zum Sonntagabend: Das um den Singer/Songwriter Sindri Már Sigfússon formierte Künstler- und Musikerkollektiv Seabear spielt eine ebenso reich instrumentierte wie zart hingetupfte Musik. Da schweben neben Gitarren, Piano und Drums auch Glockenspiel, Streicher, Kontrabass oder eine Mundharmonika durch die Songs. Tom Waits, CocoRosie oder weitere isländische Acts wie Slowblow oder Hjaltalin zählen zu den Referenzen der Seebären. Etwas wuchtiger, aber ähnlich aufregend in Sachen musikalischer Überraschungsreisen starten werden den Sonntagabend die isländisch-kanadischen Progrocker/Postpunks Kimono, die Can, Neil Young, Sonic Youth oder Fugazi zu ihren Vorbildern zählen und in Island nach fast 10 Jahren Bestehen nicht nur längst eine treue Fangemeinde und etliche Undergroundhits vorzuweisen haben, sondern längst selbst zu Vorbildern für jüngere Bands geworden sind.
Do. 09.09.2010
Rudovous (PRAG)
Giovedi Incasinato: It's The Singer AND The Song
Ein Tschowedi mit Tschechen. Rudovous («roter Fuchs») aus Prag spielen seit 1994 das, was sie mögen und am besten können: Polka! Polka! Polka! – das Quintett bezeichnet sich selbst als «Rock & Schrammel Shrapnel Chanson Band», die übliche Besetzung ergänzen Akkordeon und Klarinette. Rudovous spielen mit Vorliebe alte Prager Lieder, aber auch TV-Bedtime-Story-Musik, 77er-Punkrock und die Art «Jazz», wie sie Mister Tom Waits – scheinbar – aus dem Ärmel schüttelt. Bref: Ein Muss!
Fr. 10.09.2010
Poetry Slam bei Tap Tab
Openlist Slam und Afterparty feat. Du (Du) und Afterparty-DJs
Und wieder eine Ladung Worte, Laute, Schreie, Gesten, Gefuchtel, Gegurgel, kurz: ersinnte, sinnige oder sinnlose Texte, die euch pumpgunmässig um den Kopf geballert werden. Man kennts: Poeten, Säufer, Schreiberlinge, Harlekins und alles andere Gevölk tummelt sich auf der Bühne im wortreichen Kampf um die gute alte Flasche Whisky. Moderiert wie gewohnt von Vlahos/Heil, möge der Abend euch Freude bereiten und das Universum zum Explodieren bringen. Aftergepartyt wird lang und ausgiebig, frisch bis fixfertig. Komm, hör oder werde gehört! Anmeldungen zum Mitslammen an info@textlabor.ch.
Türöffnung: Tür: 21.30h, Slamstart: 22h, Party bis 4h
Eintritt: 10.-/5.-
Veranstalter:
TapTab und Textlabor
Sa. 11.09.2010
Steff la Cheffe (BE), Support: Mosh (SH)
HipHop live: «Bittersüessi Pille»
Steff la Cheffe nennt sich die gerade mal 23-jährige Künstlerin aus dem Berner Breitsch. Sie hat letztes Jahr etliche Preise gewonnen, ist in der Folge mit dem Weltmusik-Grossmeister Andreas Vollenweider um die Welt getourt und legt nun mit «Bittersüessi Pille» ein schillerndes Debütalbum vor. Steff La Cheffe spielt auch live gern mit Genres und Klischees – von kabarettistischen Einlagen, Beatboxing bis zum visuellen Rollen.
«Bittersüessi Pille» ist eine Reise durch den Schweizer Rap mit dem Ziel Grenzen zu sprengen. Dabei näggelt sie an etlichen Denkverboten herum und sprengt Grenzen. Der Schaffhauser Rapper Mosh sieht die Welt durch die Augen einer Pumpgun – und sprengt den Rest.
Das Beste aus HipHop-Hausen, stil- und skillvoll gemixt von DJ Madfunk aus Genf und unserem betriebseigenen Fachpersonal, den Herren Mack Stax und aber auch: Tugg.
Sa. 18.09.2010
Promethee (GE), Life As War (VD), A Tragedy Of Fate, Bloom To Perish (SH)
HC/Metal In Concert!
Das Leben, so sagen welche, sei hart. Das ist härter. Und fönt Mattenträgern das Haupthaar recht stante pede in die Waagrechte, allwo es knattert und flattert wie eine Piratenflagge im Orkan. Ihr erstes Heimspiel geben Bloom To Perish mit komplexem Melodic Black Metal, der das Tor zur Hölle mindestens einen Spalt weit öffnet. Auch aus der Stadt des Gehörnten mit den goldenen Testikeln kommen A Tragedy Of Fate, im Gepäck ihren Erstling «Find It In Yourself», in den Fingern und Stimmbändern hochenergetischen Metalcore. Aus der Westschweiz reisen Life As War an, um ihren rhythmisch-wuchtigen HC wieder einmal mit grossen Kellen an die TapTab-Wände zu klatschen wie der schwarze Maurer den Todesmörtel, und Headliner sind die Genfer Promethee, eben zurück von einer Sommertour durch Kanada.
Do. 23.09.2010
Dunnschtigjass mit DIR und dem Duo Rässe Chäs
Giovedi Incasinato: Stöck – Wiis – Stich!
Auf zum scharfen Schieber! Hier kommt eine weitere Runde Giovedi-Jassspass für den Connaisseur, inkl. läss-rässer Livemusik. Zogenambogä!
Türöffnung: 21-1h
Eintritt: Eintritt frei, Kollekte, ab 18 Jahren
Veranstalter:
TapTab
Fr. 24.09.2010
DJs Atomic Nick, Le Frère, Sticky Icky (ZH), Rasko (SH) «Shake Your Ass»: Electro, Mash-Up, HipHop, Dancehall
Unserer wenig verblümten Aufforderung, die körperrückseitig befestigten Fetthöcker in Schnellschwingung zu bringen, verleihen DIE Cracks auf dem Gebiet slicken Partykrawalls dezidiert akustischen Nachdruck: Electro-Craze und weitere Tanzknüppel aus dem Sack der immer gern gesehenen (aka gehörten) TapTab-Gäste Atomic Nick und Le Frère, diesmal unterstützt von Sticky Icky und Rasko. «Beweg deinen Hintern, und tanz den Kommunismus!» (Fabian Käslin)
Türöffnung: 22-4h
Eintritt: 10.-/5.-, ab 18 Jahren
Veranstalter:
TapTab
Sa. 25.09.2010
Amos und Band (D), DJs «Chaos Girls» aka Heidi Blumenerde & Slowmé (SH)
The Imperator Of Pop: AOR-Inferno
Der Deutsch-Iraner Amos versteht sich wie kaum jemand auf die Kunst wirkungsvollen Posings. Nicht zuletzt auch deshalb geht ihm der Ruf voraus, Michael Jacksons Wiedergänger zu sein. Nach früheren Dancefloorattacken in Geiste des Diamanthandschuhträgers oder des Proto-Disco-Heroen Cerrone erfindet sich Amos auf seinem aktuellen Album «Showtime» nun neu und begibt sich auf die Spuren legendärer Rocker wie Survivor, Foreigner, Queen, Kiss oder Billy Idol. Klar, auch diese AOR-Grössen wussten, wie die effektvolle Inszenierung funktioniert! Trotz Gitarren, die an Brian May und Steve Stevens erinnern, Gesangslinien wie bei Lou Gramm oder Rick Springfield – gespickt mit für die heutige Zeit ungewöhnlichen Interludes à la Led Zeppelin –, bleibt Amos sich doch unverkennbar treu und absolut zeitgemäss. Die Afterparty fahren unsere liebsten Poserinnen hinter den Decks: Heidi Blumenerde & Slowmé.
Do. 30.09.2010
Giovedi Incasinato: It’s The Singer AND The Song – Pinot Noir (SH)
Doch, auch das gibt es hier. Junge Akustiker, Mehrstimmigsinger, Folkies, Melancholiker. Ebenso überraschend wie grossartig. Nicht nur – aber auch – für Rotweintrinker und weitere Hobbyexistenzialisten. Hier kommt Pinot Noir, nicht Blauburgunder. Aus Schaffhausen!