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Archiv

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Do 07.06.2012

«Camera Obscura» X – Filme bei TapTab: From YU To You

«Beautiful People» (UK 1999, Jasmin Dizdar), «Put Lubenica» (HR 2006, Branko Schmidt)

Infos

Tür 20:00
Beginn 21:00
Eintritt frei
Ab 18 Jahren
Veranst. TapTab und Camera Obscura
Die letzte «CO» vor der Sommerpause bringt zwei rabenschwarze Movies, die sich um den Krieg innerhalb Jugoslawiens mit all seinem Irrwitz und den Folgen drehen. Zappenduster, lustig, kehlenzuschnürend.
«Beautiful People», das Debüt des bosnischstämmigen Jasmin Dizdar, erzählt als Satire, wie der Bosnienkrieg mitten ins London der Mittneunziger einschlägt. Montiert werden sechs Geschichten: Ein Serbe und ein Kroate prügeln sich durch die Stadt und landen neben einem walisischen Terroristen im Spitalzimmer; ein bosnischer Soldat verliebt sich in eine Upperclass-Tochter; ein Arzt im Scheidungskrieg muss eine schwangere Bosnierin entbinden, die ihr Kind nicht will; ein englischer Hooligan auf Heroin versteckt sich nach dem Spiel Holland-England vor holländischen Hools auf einer Frachtpalette auf dem Flughafen und wird über Bosnien abgeworfen; ein BBC-Reporter dreht in einem bosnischen Lazarett durch, als er ein amputiertes Bein sieht, und kehrt mit dem «Bosnien-Syndrom» zurück. Buchstäblich: wahnsinnig lustig. Der zweite Film, «Put Lubenica», schildert, wie eine Gruppe chinesischer Flüchtlinge die Sava überqueren will. Das Boot kentert, eine junge Chinesin überlebt, wird erst von einem Kriegsveteran aufgenommen und später von der lokalen Mafia entführt und gezwungen, sich zu prostituieren. Ihr Beschützer, Mirko, startet einen Rachefeldzug. Duster wie am Arsch der Hölle.
Awareness

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Tür 20:00
Beginn 21:00
frei
Ab 18 Jahren
Veranst. TapTab und Camera Obscura
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Do 07.06.2012

«Camera Obscura» X – Filme bei TapTab: From YU To You

«Beautiful People» (UK 1999, Jasmin Dizdar), «Put Lubenica» (HR 2006, Branko Schmidt)

Die letzte «CO» vor der Sommerpause bringt zwei rabenschwarze Movies, die sich um den Krieg innerhalb Jugoslawiens mit all seinem Irrwitz und den Folgen drehen. Zappenduster, lustig, kehlenzuschnürend.
«Beautiful People», das Debüt des bosnischstämmigen Jasmin Dizdar, erzählt als Satire, wie der Bosnienkrieg mitten ins London der Mittneunziger einschlägt. Montiert werden sechs Geschichten: Ein Serbe und ein Kroate prügeln sich durch die Stadt und landen neben einem walisischen Terroristen im Spitalzimmer; ein bosnischer Soldat verliebt sich in eine Upperclass-Tochter; ein Arzt im Scheidungskrieg muss eine schwangere Bosnierin entbinden, die ihr Kind nicht will; ein englischer Hooligan auf Heroin versteckt sich nach dem Spiel Holland-England vor holländischen Hools auf einer Frachtpalette auf dem Flughafen und wird über Bosnien abgeworfen; ein BBC-Reporter dreht in einem bosnischen Lazarett durch, als er ein amputiertes Bein sieht, und kehrt mit dem «Bosnien-Syndrom» zurück. Buchstäblich: wahnsinnig lustig. Der zweite Film, «Put Lubenica», schildert, wie eine Gruppe chinesischer Flüchtlinge die Sava überqueren will. Das Boot kentert, eine junge Chinesin überlebt, wird erst von einem Kriegsveteran aufgenommen und später von der lokalen Mafia entführt und gezwungen, sich zu prostituieren. Ihr Beschützer, Mirko, startet einen Rachefeldzug. Duster wie am Arsch der Hölle.