Arbouretum (Baltimore/USA)
Infos
Etwas für die sanftere Seite von Sabbath/Saint-Vitus-Fans (und die wildere Seite von Neil-Young-Liebhabern).
David Heumann spielte etwa in Bonnie «Prince» Billys Backingband und ist gefragter Sessiongitarrist in Baltimores Musikszene. Seit 2002 hat er seine eigene Band Arbouretum am Start, bis heute ein – unerhört grossartiger – Geheimtipp. Im Februar hat das Quartett sein viertes Album «The Gathering» veröffentlicht, verblüffenderweise mit einem Link zur Schweiz. Das Album sei nämlich zu grossen Teilen inspiriert von C.G. Jungs «Rotem Buch», worin der Zürcher Psychiater in kunstvollen Text- und Bildskizzen seine Selbstversuche mit Reisen ins Unbewusste festzuhalten suchte. Auch der typische Arbouretum-Sound erhebt die Abschweifung, das Sich-Treiben-Lassen, den Umweg zum Ziel: Heumanns Gitarre kreist manchmal in minutenlangen Solos über dem massiven Fundament der Rhythmussektion und beschwört so etwas wie das kollektive Unbewusste von Blues, Stoner-Rock und Psychedelica. Wuchtige Riffs, brummende Bässe, kratzende Vintagegitarren. Und manchmal lichtet sich jäh der dunkel verhangene Klanghimmel. Und am Horizont funkeln die Sterne.
www.myspace.com/arbouretumArbouretum (Baltimore/USA)
Etwas für die sanftere Seite von Sabbath/Saint-Vitus-Fans (und die wildere Seite von Neil-Young-Liebhabern).
David Heumann spielte etwa in Bonnie «Prince» Billys Backingband und ist gefragter Sessiongitarrist in Baltimores Musikszene. Seit 2002 hat er seine eigene Band Arbouretum am Start, bis heute ein – unerhört grossartiger – Geheimtipp. Im Februar hat das Quartett sein viertes Album «The Gathering» veröffentlicht, verblüffenderweise mit einem Link zur Schweiz. Das Album sei nämlich zu grossen Teilen inspiriert von C.G. Jungs «Rotem Buch», worin der Zürcher Psychiater in kunstvollen Text- und Bildskizzen seine Selbstversuche mit Reisen ins Unbewusste festzuhalten suchte. Auch der typische Arbouretum-Sound erhebt die Abschweifung, das Sich-Treiben-Lassen, den Umweg zum Ziel: Heumanns Gitarre kreist manchmal in minutenlangen Solos über dem massiven Fundament der Rhythmussektion und beschwört so etwas wie das kollektive Unbewusste von Blues, Stoner-Rock und Psychedelica. Wuchtige Riffs, brummende Bässe, kratzende Vintagegitarren. Und manchmal lichtet sich jäh der dunkel verhangene Klanghimmel. Und am Horizont funkeln die Sterne.
www.myspace.com/arbouretum
