«19. SH-Filmfestival» Live-Stummfilm-Vertonung
Bit-Tuner (SG), Film: «Nosferatu, eine Symphonie des Grauens» (R: F.W. Murnau, 1922), Afterparty: Bit-Tuner, Le Frère (ZH)
Infos
Live-Stummfilm-Vertonung, Part II: Zu F.W. Murnaus frühem Horrorfilm dürfte nicht nur Bit-Tuners Pullovermuster tiptop passen – seine Tracks aus bösen Tiefbässen, Verzerrungen und Dub-Echoräumen sind für sich schon ein Trip.
Friedrich Wilhelm Murnaus «Nosferatu, eine Symphonie des Grauens», eine Adaption von Bram Stokers «Dracula», zählt zu den frühsten Horrorfilmen und hatte grossen Einfluss auf das Genre. Die düsteren Szenen mit pointierten Lichtsetzungen, Filmtricks wie Zeitraffereffekte, Tonwertumkehrungen oder Doppelbelichtungen und nicht zuletzt die fragmentierte Art des Erzählens erzeugten eine irreale Traumlogik. Das Werk mit seiner dämonischen, gequälten Hauptfigur war Inspirationsquelle für viele spätere Horrorfilme: Nosferatus Maske, mit kahlem Schädel, spitzen Ohren, den mittig sitzenden Beisszähnen und verlängerten Extremitäten, tauchte etwa bei Tobe Hoopers «Brennen muss Salem» (1979) oder bei den fliegenden Vampiren in Tim Burtons «Nightmare Before Christmas» wieder auf. Gespannt sind wir auf die Live-Vertonung durch Marcel Gschwend aka Bit-Tuner. Der St. Galler Tüftler und Partyrocker hat längst seinen ganz eigenen Sound gefunden – und bastelt ihn live immer wieder neu an zahlreichen Effektgeräten: Er mag Tiefbässe, böse Verzerrungen, apokalyptische Acid-Dub-Abenteuer. Und klar: Nach «Nosferatu» zieht er gleich die Regler hoch zur Afterparty – hybide, urbane, elektronische Musik, ein ganz böser Bass-Spass! Flankiert wird Bit-Tuner in diesem zweiten Teil der Nacht, dieser «Ton für Ton»-Party, die Ton für Ton volle Kanne den Floor ansteuert, vom Exil-Schaffhauser Le Frère («Love Stream»).
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«19. SH-Filmfestival» Live-Stummfilm-Vertonung
Bit-Tuner (SG), Film: «Nosferatu, eine Symphonie des Grauens» (R: F.W. Murnau, 1922), Afterparty: Bit-Tuner, Le Frère (ZH)
Live-Stummfilm-Vertonung, Part II: Zu F.W. Murnaus frühem Horrorfilm dürfte nicht nur Bit-Tuners Pullovermuster tiptop passen – seine Tracks aus bösen Tiefbässen, Verzerrungen und Dub-Echoräumen sind für sich schon ein Trip.
Friedrich Wilhelm Murnaus «Nosferatu, eine Symphonie des Grauens», eine Adaption von Bram Stokers «Dracula», zählt zu den frühsten Horrorfilmen und hatte grossen Einfluss auf das Genre. Die düsteren Szenen mit pointierten Lichtsetzungen, Filmtricks wie Zeitraffereffekte, Tonwertumkehrungen oder Doppelbelichtungen und nicht zuletzt die fragmentierte Art des Erzählens erzeugten eine irreale Traumlogik. Das Werk mit seiner dämonischen, gequälten Hauptfigur war Inspirationsquelle für viele spätere Horrorfilme: Nosferatus Maske, mit kahlem Schädel, spitzen Ohren, den mittig sitzenden Beisszähnen und verlängerten Extremitäten, tauchte etwa bei Tobe Hoopers «Brennen muss Salem» (1979) oder bei den fliegenden Vampiren in Tim Burtons «Nightmare Before Christmas» wieder auf. Gespannt sind wir auf die Live-Vertonung durch Marcel Gschwend aka Bit-Tuner. Der St. Galler Tüftler und Partyrocker hat längst seinen ganz eigenen Sound gefunden – und bastelt ihn live immer wieder neu an zahlreichen Effektgeräten: Er mag Tiefbässe, böse Verzerrungen, apokalyptische Acid-Dub-Abenteuer. Und klar: Nach «Nosferatu» zieht er gleich die Regler hoch zur Afterparty – hybide, urbane, elektronische Musik, ein ganz böser Bass-Spass! Flankiert wird Bit-Tuner in diesem zweiten Teil der Nacht, dieser «Ton für Ton»-Party, die Ton für Ton volle Kanne den Floor ansteuert, vom Exil-Schaffhauser Le Frère («Love Stream»).

