«Alles Gute» Singer/Songwriter
Faber (ZH)
Infos
Er ist jung, singt deutsch (und deutlich). Seine Helden sind charmante Verlierer, Fabers Texte sind bitterbös, seine Melodien voll Sehnsucht. Sophie Hunger hat den jungen Singer/Songwriter entdeckt und gefördert. Nun ist er bei uns!
Die Musik und Texte des Zürcher Singer/Songwriters besitzen Widerhaken, es geht an keiner Stelle um die üblich verdächtigen Befindlichkeiten. Kein «Glaub an Dich»-Scheiss – ein
Stück wie «Wer nicht schwimmen kann, der taucht» begegnet dem verstörenden Flüchtlingsdrama am Mittelmeer eben auch mit verstörenden Mitteln. Überhaupt kommt Fabers Lyrik gern mit dem Brechtschen Verfremdungseffekt: Gewissheiten werden infrage gestellt, der Musiker lockt sich auch selbst aufs Glatteis. Gerade live drückt dabei sein Punkbackground durch: Neben ruhigen und ergreifenden Momenten nimmt dieser Folk immer wieder rasant Fahrt auf. Die Band mit Bassist und einem Drummer, der gleichzeitig (!) Posaune spielt, verbreitet – zusammen mit Fabers Gesang und akustischer Gitarre – einen sanft durchgeknallten Strassenmusik-Vibe. Als «Akustik-Punk für Mädchen» würden manche daher ihren Sound betiteln, erzählt der Anfangszwanziger. Die Legende will, dass er, frisch mit der Matur im Sack, Sophie Hunger auf einem Stiller-Has-Konzert ansprach – und ihr danach einen Song vorspielen konnte. Hunger war beeindruckt, lud Faber auf ihre Tour ein und liess ihn im Vorprogramm spielen... Musikalische Frühförderung einmal anders.
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«Alles Gute» Singer/Songwriter
Faber (ZH)
Er ist jung, singt deutsch (und deutlich). Seine Helden sind charmante Verlierer, Fabers Texte sind bitterbös, seine Melodien voll Sehnsucht. Sophie Hunger hat den jungen Singer/Songwriter entdeckt und gefördert. Nun ist er bei uns!
Die Musik und Texte des Zürcher Singer/Songwriters besitzen Widerhaken, es geht an keiner Stelle um die üblich verdächtigen Befindlichkeiten. Kein «Glaub an Dich»-Scheiss – ein
Stück wie «Wer nicht schwimmen kann, der taucht» begegnet dem verstörenden Flüchtlingsdrama am Mittelmeer eben auch mit verstörenden Mitteln. Überhaupt kommt Fabers Lyrik gern mit dem Brechtschen Verfremdungseffekt: Gewissheiten werden infrage gestellt, der Musiker lockt sich auch selbst aufs Glatteis. Gerade live drückt dabei sein Punkbackground durch: Neben ruhigen und ergreifenden Momenten nimmt dieser Folk immer wieder rasant Fahrt auf. Die Band mit Bassist und einem Drummer, der gleichzeitig (!) Posaune spielt, verbreitet – zusammen mit Fabers Gesang und akustischer Gitarre – einen sanft durchgeknallten Strassenmusik-Vibe. Als «Akustik-Punk für Mädchen» würden manche daher ihren Sound betiteln, erzählt der Anfangszwanziger. Die Legende will, dass er, frisch mit der Matur im Sack, Sophie Hunger auf einem Stiller-Has-Konzert ansprach – und ihr danach einen Song vorspielen konnte. Hunger war beeindruckt, lud Faber auf ihre Tour ein und liess ihn im Vorprogramm spielen... Musikalische Frühförderung einmal anders.