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Archiv

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Fr 02.12.2016

«Alles Gute» Singer/Songwriter

Faber (ZH)

Infos

Tür 20:30
Beginn 21:00
Eintritt 20.-/15.-
Ab 16 Jahren
Veranst. TapTab

Er ist jung, singt deutsch (und deutlich). Seine Helden sind charmante Verlierer, Fabers Texte sind bitterbös, seine Melodien voll Sehnsucht. Sophie Hunger hat den jungen Singer/Songwriter entdeckt und gefördert. Nun ist er bei uns!

Die Musik und Texte des Zürcher Singer/Songwriters besitzen Widerhaken, es geht an keiner Stelle um die üblich verdächtigen Befindlichkeiten. Kein «Glaub an Dich»-Scheiss – ein
Stück wie «Wer nicht schwimmen kann, der taucht» begegnet dem verstörenden Flüchtlingsdrama am Mittelmeer eben auch mit verstörenden Mitteln. Überhaupt kommt Fabers Lyrik gern mit dem Brechtschen Verfremdungseffekt: Gewissheiten werden infrage gestellt, der Musiker lockt sich auch selbst aufs Glatteis. Gerade live drückt dabei sein Punkbackground durch: Neben ruhigen und ergreifenden Momenten nimmt dieser Folk immer wieder rasant Fahrt auf. Die Band mit Bassist und einem Drummer, der gleichzeitig (!) Posaune spielt, verbreitet – zusammen mit Fabers Gesang und akustischer Gitarre – einen sanft durchgeknallten Strassenmusik-Vibe. Als «Akustik-Punk für Mädchen» würden manche daher ihren Sound betiteln, erzählt der Anfangszwanziger. Die Legende will, dass er, frisch mit der Matur im Sack, Sophie Hunger auf einem Stiller-Has-Konzert ansprach – und ihr danach einen Song vorspielen konnte. Hunger war beeindruckt, lud Faber auf ihre Tour ein und liess ihn im Vorprogramm spielen... Musikalische Frühförderung einmal anders.

Awareness
Fr 02.12.2016

«Alles Gute» Singer/Songwriter

Faber (ZH)

Er ist jung, singt deutsch (und deutlich). Seine Helden sind charmante Verlierer, Fabers Texte sind bitterbös, seine Melodien voll Sehnsucht. Sophie Hunger hat den jungen Singer/Songwriter entdeckt und gefördert. Nun ist er bei uns!

Die Musik und Texte des Zürcher Singer/Songwriters besitzen Widerhaken, es geht an keiner Stelle um die üblich verdächtigen Befindlichkeiten. Kein «Glaub an Dich»-Scheiss – ein
Stück wie «Wer nicht schwimmen kann, der taucht» begegnet dem verstörenden Flüchtlingsdrama am Mittelmeer eben auch mit verstörenden Mitteln. Überhaupt kommt Fabers Lyrik gern mit dem Brechtschen Verfremdungseffekt: Gewissheiten werden infrage gestellt, der Musiker lockt sich auch selbst aufs Glatteis. Gerade live drückt dabei sein Punkbackground durch: Neben ruhigen und ergreifenden Momenten nimmt dieser Folk immer wieder rasant Fahrt auf. Die Band mit Bassist und einem Drummer, der gleichzeitig (!) Posaune spielt, verbreitet – zusammen mit Fabers Gesang und akustischer Gitarre – einen sanft durchgeknallten Strassenmusik-Vibe. Als «Akustik-Punk für Mädchen» würden manche daher ihren Sound betiteln, erzählt der Anfangszwanziger. Die Legende will, dass er, frisch mit der Matur im Sack, Sophie Hunger auf einem Stiller-Has-Konzert ansprach – und ihr danach einen Song vorspielen konnte. Hunger war beeindruckt, lud Faber auf ihre Tour ein und liess ihn im Vorprogramm spielen... Musikalische Frühförderung einmal anders.