Zum Hauptinhalt springen

Archiv

Archiv

Fr 02.04.2004

Knarf Rellöm with the ShiShaShellöm (D/CH) & Saalschutz (CH)

Konzert

Infos

Tür 00:00
Beginn 00:00
Eintritt 15.-/10.-
Ab 18 Jahren
Veranst. TapTab
Mit «Einbildung ist auch ne Bildung» ist das bislang tanzbarste Knarf-Rellöm-Album entstanden, nicht zuletzt dank DJ Patex an Bass und mit Gesang. Mehr pumpende Bässe statt Westerngitarre, mehr House, aber auch wunderschöner elektronischer Kabelsalat, der immer dann entsteht, wenn Viktor Marek von Detroit aus auf die intergalaktische Autobahn zu Sun Ra abbiegt. Der Titelsong spielt souverän mit textlichen Versatzstücken aus 30 Jahren Rock- und Popgeschichte. Für den Hamburger Knarf Rellöm gibt es keine Widersprüche, nur Möglichkeiten. Im Herzen noch immer Punk, also maximal angriffslustig, gelingt Knarf, was nur wenige schaffen: kontroverse, wütende Texte in verführerisch schöne, aber nirgends glatte Musik zu verpacken. Mit «Little Big City», einem Song über den Konsumwahn der Menschen in Zürich – Knarfs zwischenzeitlichem Domizil – ist ein peitschender Disco-Hit entstanden; doch schon auf dem nicht minder groovigen «Party People In The House» wehrt sich KR gegen falsche Vereinnahmungen: «Blödsinnige Unity-Schwätzer», heisst es da, «wenn ich das schon höre.» KR wird flankiert von den geistesverwandten Saalschutz aus Zürich: Das Duo bezeichnet seine Musik (aktueller Tonträger: «Das ist nicht mein Problem») als Techno-Punk, was durchaus richtig ist, aber Diskonik (Wortmix aus Disko und Elektronik) oder Metadisko wäre treffender: «Ich will den ganzen Tag nur Saalschutz hören, ich will mit Saalschutz meine Nachbarn stören!» So geht das.
Awareness

Infos

Tür 00:00
Beginn 00:00
15.-/10.-
Ab 18 Jahren
Veranst. TapTab
Awareness
Fr 02.04.2004

Knarf Rellöm with the ShiShaShellöm (D/CH) & Saalschutz (CH)

Konzert

Mit «Einbildung ist auch ne Bildung» ist das bislang tanzbarste Knarf-Rellöm-Album entstanden, nicht zuletzt dank DJ Patex an Bass und mit Gesang. Mehr pumpende Bässe statt Westerngitarre, mehr House, aber auch wunderschöner elektronischer Kabelsalat, der immer dann entsteht, wenn Viktor Marek von Detroit aus auf die intergalaktische Autobahn zu Sun Ra abbiegt. Der Titelsong spielt souverän mit textlichen Versatzstücken aus 30 Jahren Rock- und Popgeschichte. Für den Hamburger Knarf Rellöm gibt es keine Widersprüche, nur Möglichkeiten. Im Herzen noch immer Punk, also maximal angriffslustig, gelingt Knarf, was nur wenige schaffen: kontroverse, wütende Texte in verführerisch schöne, aber nirgends glatte Musik zu verpacken. Mit «Little Big City», einem Song über den Konsumwahn der Menschen in Zürich – Knarfs zwischenzeitlichem Domizil – ist ein peitschender Disco-Hit entstanden; doch schon auf dem nicht minder groovigen «Party People In The House» wehrt sich KR gegen falsche Vereinnahmungen: «Blödsinnige Unity-Schwätzer», heisst es da, «wenn ich das schon höre.» KR wird flankiert von den geistesverwandten Saalschutz aus Zürich: Das Duo bezeichnet seine Musik (aktueller Tonträger: «Das ist nicht mein Problem») als Techno-Punk, was durchaus richtig ist, aber Diskonik (Wortmix aus Disko und Elektronik) oder Metadisko wäre treffender: «Ich will den ganzen Tag nur Saalschutz hören, ich will mit Saalschutz meine Nachbarn stören!» So geht das.