«Reefer Madness» (USA 1936, L.J. Gasnier), «Alexander Newski» (SU 1938, S.M. Eisenstein
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Der schwer legendäre «Reefer Madness» war «eigentlich» gedacht als Marihuana-Präventions-Streifen, und Eisensteins mächtiger Anti-Deutsches-Reich-Film sollte den Nazis zeigen, wo Hammer und Sichel hängen.
«Links der rote Blitz, rechts der schwarze Stern!» (Giorgio Behr) «Propaganda bezeichnet einen absichtlichen und systematischen Versuch, Sichtweisen zu formen, Erkenntnisse zu manipulieren und Verhalten zu steuern, zum Zwecke der Erzeugung einer vom Propagandisten erwünschten Reaktion.» Zitat Wikipedia Ende. Um filmische Propaganda dreht sich die dritte Runde «Camera Obscura»: Eisensteins «Alexander Newski» ist ein Anti-Deutsches-Reich-Film des revolutionären Montagekönigs. Eine, wie sagt man: Allegorie? Die Heldengeschichte des Fürsten aus Nowgorod im Filmtitel (ca. 1220 – 1263) wurde von Eisenstein im Vorfeld des Zweiten Weltkriegs nicht umsonst aufgewärmt – Newski kämpfte nämlich nicht nur gegen Mongolen und Schweden, sondern auch gegen deutsche Ritterorden. Wir sehen freie Russen sich heroisch verteidigen gegen religiös verblendete, kindermordende und plündernde Deutschritter, die mit Helm und Kreuzritterrock an die Klonarmee der Storm Stroopers aus «Star Wars» erinnern. Den Soundtrack zum Sieg auf dem gefrorenen Peipussee komponierte Prokofjew höchstselbst! Vom anderen Ende der Welt kommt eher Erheiterndes, und zwar der legendäre «Reefer Madness» von Louis J. Gasnier. Auch dieser Streifen warnt, allerdings nicht vor deutschen Sturmtruppen, sondern vor den unberechenbaren Gefahren von «recreational drugs»: «A trio of drug dealers lead innocent teenagers to become addicted to 'reefer' cigarettes by holding wild parties with jazz music.» Üble Sache, das! Davor und danach gibts Infos zu den Filmen und Tentacolos Irrwitzpropagandamusikmix.
«Reefer Madness» (USA 1936, L.J. Gasnier), «Alexander Newski» (SU 1938, S.M. Eisenstein
Der schwer legendäre «Reefer Madness» war «eigentlich» gedacht als Marihuana-Präventions-Streifen, und Eisensteins mächtiger Anti-Deutsches-Reich-Film sollte den Nazis zeigen, wo Hammer und Sichel hängen.
«Links der rote Blitz, rechts der schwarze Stern!» (Giorgio Behr) «Propaganda bezeichnet einen absichtlichen und systematischen Versuch, Sichtweisen zu formen, Erkenntnisse zu manipulieren und Verhalten zu steuern, zum Zwecke der Erzeugung einer vom Propagandisten erwünschten Reaktion.» Zitat Wikipedia Ende. Um filmische Propaganda dreht sich die dritte Runde «Camera Obscura»: Eisensteins «Alexander Newski» ist ein Anti-Deutsches-Reich-Film des revolutionären Montagekönigs. Eine, wie sagt man: Allegorie? Die Heldengeschichte des Fürsten aus Nowgorod im Filmtitel (ca. 1220 – 1263) wurde von Eisenstein im Vorfeld des Zweiten Weltkriegs nicht umsonst aufgewärmt – Newski kämpfte nämlich nicht nur gegen Mongolen und Schweden, sondern auch gegen deutsche Ritterorden. Wir sehen freie Russen sich heroisch verteidigen gegen religiös verblendete, kindermordende und plündernde Deutschritter, die mit Helm und Kreuzritterrock an die Klonarmee der Storm Stroopers aus «Star Wars» erinnern. Den Soundtrack zum Sieg auf dem gefrorenen Peipussee komponierte Prokofjew höchstselbst! Vom anderen Ende der Welt kommt eher Erheiterndes, und zwar der legendäre «Reefer Madness» von Louis J. Gasnier. Auch dieser Streifen warnt, allerdings nicht vor deutschen Sturmtruppen, sondern vor den unberechenbaren Gefahren von «recreational drugs»: «A trio of drug dealers lead innocent teenagers to become addicted to 'reefer' cigarettes by holding wild parties with jazz music.» Üble Sache, das! Davor und danach gibts Infos zu den Filmen und Tentacolos Irrwitzpropagandamusikmix.

