«Filmkarussell» Play It Loud!
«Anvil! The Story of Anvil» (R: Sacha Gervasi, USA/2008)
Infos
Anvil hätten ganz gross werden müssen. Aber die Scheisse klebte ihnen an den Schuhen: Die Vorbilder von Bands wie Metallica oder Slayer sahen zu, wie ihre «Schüler» Ruhm und Geld abgriffen, dieweil sie selbst auf ewig rumeierten.
Sacha Gervasis Filmdoku ist in ihrer Tragikomik rührend, unpackbar und erzählt eine krasse Geschichte aus dem tiefen Tal der Mähnen. Mit 14 schworen sich die Schulfreunde und Metalheads Steve «Lips» Kudlow und Robb Reiner aus Toronto, für immer zusammen zu rocken. Mit ihrer Band Anvil wurden sie zu Halbgöttern des kanadischen Metal und hauten 1982 mit «Metal on Metal» ein folgenschweres Album heraus: Es sollte eine ganze Generation von Musikern beeinflussen, unter ihnen Metallica, Slayer und Anthrax. All diese Bands verkauften in der Folge Millionen von Platten, wohingegen Anvils Karriere in völliger Bedeutungslosigkeit versackte. Aber «Lips» und Robb gaben nie auf und machten das, was sie konnten, nämlich: einfach weiter. Immer im Glauben daran, dass Anvil eines Tages der lang ersehnte, längst verdiente Erfolg beschert würde. Diese Filmdoku begleitet «Lips» und Robb, nun um die 50, bei den Aufnahmen zu ihrem 13. Album «This is thirteen». Die Musiker schlagen sich mit zunehmend ungeduldigen Familien, penetranten Gläubigern und ersten Alterszipperlein herum. Sie wissen, es ist ihre letzte Chance, so etwas wie den Durchbruch doch noch zu schaffen. Zur Vorbereitung auf das Album reist die Band nach Europa – ihre grösste Tournee seit zwanzig Jahren. Doch sogar nach Anvil-Massstäben kommt es zu einer unvorstellbaren Aneinanderreihung von Katastrophen.
«Filmkarussell» Play It Loud!
«Anvil! The Story of Anvil» (R: Sacha Gervasi, USA/2008)
Anvil hätten ganz gross werden müssen. Aber die Scheisse klebte ihnen an den Schuhen: Die Vorbilder von Bands wie Metallica oder Slayer sahen zu, wie ihre «Schüler» Ruhm und Geld abgriffen, dieweil sie selbst auf ewig rumeierten.
Sacha Gervasis Filmdoku ist in ihrer Tragikomik rührend, unpackbar und erzählt eine krasse Geschichte aus dem tiefen Tal der Mähnen. Mit 14 schworen sich die Schulfreunde und Metalheads Steve «Lips» Kudlow und Robb Reiner aus Toronto, für immer zusammen zu rocken. Mit ihrer Band Anvil wurden sie zu Halbgöttern des kanadischen Metal und hauten 1982 mit «Metal on Metal» ein folgenschweres Album heraus: Es sollte eine ganze Generation von Musikern beeinflussen, unter ihnen Metallica, Slayer und Anthrax. All diese Bands verkauften in der Folge Millionen von Platten, wohingegen Anvils Karriere in völliger Bedeutungslosigkeit versackte. Aber «Lips» und Robb gaben nie auf und machten das, was sie konnten, nämlich: einfach weiter. Immer im Glauben daran, dass Anvil eines Tages der lang ersehnte, längst verdiente Erfolg beschert würde. Diese Filmdoku begleitet «Lips» und Robb, nun um die 50, bei den Aufnahmen zu ihrem 13. Album «This is thirteen». Die Musiker schlagen sich mit zunehmend ungeduldigen Familien, penetranten Gläubigern und ersten Alterszipperlein herum. Sie wissen, es ist ihre letzte Chance, so etwas wie den Durchbruch doch noch zu schaffen. Zur Vorbereitung auf das Album reist die Band nach Europa – ihre grösste Tournee seit zwanzig Jahren. Doch sogar nach Anvil-Massstäben kommt es zu einer unvorstellbaren Aneinanderreihung von Katastrophen.



